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Eigentumswohnung – Rasanter Preisanstieg

Wer eine Eigentumswohnung kaufen will, muss derzeit mit rasant steigenden Kaufpreisen rechnen. Die Preise für Wohneigentum in Deutschland gehen weiter im Rekordtempo nach oben. Das trifft dem aktuellen Wohnpreisspiegel des Immobilienverbands  IVD  zufolge  vor  allem  auf Großstädte zu.

Eigentumswohnung – Preise 2014

Die Kaufpreise für eine Eigentumswohnung in Deutschland gehen weiter im Rekordtempo nach oben. Das trifft dem aktuellen Wohnpreisspiegel des Immobilienverbands IVD zufolge vor allem auf Großstädte zu. Die zwei Hauptgründe: Es ziehen immer mehr Menschen in die Stadt ohne dass der Wohnungsbau damit Schritt halten kann. Zum anderen erwerben heimische Anleger Betongold gleich paketeweise. Auch die günstigen Hypotheken wirken preistreibend, und alternative Geldanlagen sind rar.

Statistik: Preis für Eigentumswohnungen nach Großstädten in Deutschland im Jahr 2014 (in Euro pro Quadratmeter) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Im Ergebnis müssen Erwerber für eine bestehende Eigentumswohnung in mittlerer Wohnlage 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr zahlen. Besonders kräftig und damit stärker als im Bundesdurchschnitt zogen die  Preise für Wohneigentum in den Metropolen an. So verzeichneten Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern im Schnitt ein Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Spitzenreiter bleibt München: In der Isarmetropole betrug bei Eigentumswohnungen der Anstieg 14,3 Prozent im Vorjahresvergleich. Mit
deutlichem Abstand folgt Stuttgart vor Hamburg. Berlin ist zwar günstiger, in der
Bundeshauptstadt legten aber die Preise mit plus 12,9 Prozent überproportional
stark zu.

Empfehlung: Anlagejuwel in ostdeutscher Metropole mit Sanierungs-AfA

Aber auch in den ostdeutschen Metropolen müssen Käufer für eine Eigentumswohnung selbst in mittleren Lagen immer tiefer in die Tasche greifen. Experten rechnen auch für die Zukunft mit einem anhaltenden Preisauftrieb.

Deutsche Wohnimmobilien sind zudembei hiesigen Investoren heiß begehrt. Sie gehören bei Wohnungspaketen zu den Großeinkäufern, wie eine Analyse von BNP Paribas Real Estate ergab. Allein in den ersten drei Quartalen 2014 wurden größere Wohnungsbestände mit einem Gesamtvolumen von gut 9,47 Milliarden Euro gehandelt. Das ist ein Umsatzzuwachs von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und zugleich das drittbeste jemals verzeichnete Ergebnis.

Quelle: ERFOLG – Neues aus der Wirtschaft, 12/2014

Betongold gefragt

Betongold genießt bei den Bundesbürgern nach wie vor ein sehr hohes Ansehen. Mehr als zwei Drittel streben die eigenen vier Wände an. Das zeigt der aktuelle Stimmungsindex Baufinanzierung der Comdirect. Er bewegt sich mit 112 Punkten seit Monaten auf unverändert hohem Niveau.

Zwei Drittel der Bundesbürger wollen Betongold

Der repräsentativen Umfrage von Comdirect zufolge wollen mehr als zwei Drittel
der Deutschen (70 Prozent) lieber im Eigenheim als zur Miete wohnen. Mit 69 Prozent sehen nahezu ebenso viele Bundesbürger den jetzigen Zeitpunkt als günstig für den Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung an. Und vier von zehn Befragten sind  der festen Überzeugung, sich derzeit eine eigene Immobilie leisten zu können.

Statistik: Entwicklung der Wohneigentümerquote in Deutschland in den Jahren 1993 bis 2010  | Statista
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Überaus dynamisch entwickelt sich auch das Immobilienvermögen in Deutschland. Nach Angaben des Zentralen Immobilien Ausschusses stieg der Wert der Immobilienportfolios von Juni 2013 bis heute von 60,1 Milliarden Euro auf rund 68 Milliarden Euro. Dabei dominieren Wohnimmobilien mit einem Anteil von 78 Prozent gegenüber Gewerbeobjekten mit 22 Prozent. Vor allem ausländische Anleger investieren in deutsches Betongold.  Sie konkurrieren dabei zunehmend mit deutschen Investoren am Immobilienmarkt.

Quelle: Erfolg – Neues aus der Wirtschaft, 11/2014

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Immobilienpreise steigen auch 2014

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Der Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland wird sich auch 2014 fortsetzen. Diese Tendenz sehen die Immobilienexperten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.

Immobilienpreise steigen um mehr als sechs Prozent

Immobilienpreise für Wohnimmobilien steigenIm Jahr 2013 wurden erreichte der Wohnimmobilienumsatz in der Bundesrepublik mit insgesamt knapp 16 Milliarden Euro ein Zehnjahreshoch. In den deutschen Großstädten erwarten die DIW-Experten einen weiteren Anstieg der Immobilienpreise allein bis zum dritten Quartal des Jahres um rund 6,5 Prozent.

Damit einher steigen auch die Mieten. Hier erwarten die Ökonomen des Berliner Instituts einen Anstieg um etwa 3,5 Prozent im laufenden Jahr.

„Seit Beginn des Jahres 2010 haben die Kaufpreise für Eigentumswohnungen in den Großstädten um durchschnittlich sechs Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahresquartal zugelegt. Bei den Mieten betrug der Vergleichswert rund vier Prozent.“

Die größten Mietpreissteigerungen waren in den letzten drei Jahren in Berlin (8 Prozent), in Hamburg, München, Leipzig und anderen Metropolregionen zu beobachten.

Wesentlich geringer wurden die Mieten in den Städten des Ruhrgebiets erhöht. Bei Kauf- und Mietpreisen von Bestandsimmobilien lagen die Zuwachsraten allerdings deutlich
über denen des gesamten Bundesgebiets. Seit 2010 bis zum dritten Quartal 2013 erreichte die durchschnittliche Jahreswachstumsrate der Kaufpreise bundesweit fünf
Prozent, in den Großstädten 7,4 Prozent und in Städten mit über einer halben
Million Einwohner sogar 8,8 Prozent.

Besonders die immer größer werdende Lücke zwischen Wohnungsnachfrage und Angebot wurde nach DIW-Angaben von Vermietern für die rasant steigenden Immobilienpreise in Großstädten genutzt.

„So sei die Bevölkerung in den Großstädten von 2009 bis 2011 um 1,3 Prozent gewachsen, der Bestand an Wohnungen aber nur um 0,6 Prozent. Noch stärker geht die Schere in den Metropolen auseinander. Hier stieg die Anzahl der Einwohner um 1,7 Prozent, der Wohnungsbestand nahm hingegen um 0,6 Prozent zu.“

Quelle: ERFOLG – Neues aus der Wirtschaft, 1/2-2014

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Berlins Immobilienmarkt boomt wie noch nie!

„Berlins Immobilienmarkt boomt wie noch nie! Im vorigen Jahr wurden 21 Prozent mehr Wohnungen und Geschäftshäuser verkauft als 2009. Tendenz: steigend.“

Das meldete die „BZ“ am 13.09.2011. Besonders stark wachse der Wohnungsmarkt. Aus einer Studie der „TLG Immobilien“ und einer weiteren von „Engel&Völkers“ wurden 4 Tendenzen genannt:

  • Die Menschen wollen zunehmend in den West-Bezirken wohnen.
  • Die Mieten insbesondere in mittleren und einfachen Lagen steigen.
  • Als Mieter lassen sich Preissteigerungen umgehen.
  • Das trendige Image Berlins spielt bei Investitionen keine Rolle.

Die Immobilienexperten beider Studien meinen, dass die Mietpreise in der Stadt derzeit vergleichsweise moderat seien. Wenn trotzdem so viele Menschen über ihre steigenden Mieten klagen, dann weil die Berliner zu verwöhnt sind. „Die Mieten waren lange Zeit einfach zu billig.“

Quelle: BZ

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