Expertenrat für Wege ins Eigenheim

Ein Expertenrat für Wege ins Eigenheim kann Kosten senken und helfen, die eigenen Chancen besser zu nutzen.

Eigenheim mit Expertenrat günstiger zu erwerben

(DJD). Die steigenden Baukosten sind für die Deutschen das größte Hindernis auf dem Weg zum Eigenheim. Das zeigt das aktuelle Bauherren-Barometer, für das der Verbraucherschutzverein Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) regelmäßig Mieterinnen und Mieter befragt, die an Bau von Immobilieneigentum interessiert sind.

Bei ebenfalls steigenden Mieten suchen viele nach Möglichkeiten, ihren Traum von der eigenen Immobilien dennoch zu realisieren. Wichtig ist es dabei, umfassende Informationen einzuholen und ein Bauprojekt gründlich durchzuplanen.

Finanzierungsmöglichkeiten fürs Eigenheim prüfen

 Klaus Hoppe, Cornelia Traubitz: Der lange Weg zur ersten ImmobilieEin erster Schritt ist die ehrliche Bestandsaufnahme der finanziellen Situation.

Dazu gehört, Einnahmen und Ausgaben gegenüberzustellen, vorhandenes Eigenkapital realistisch zu bewerten und Sparpotenziale zu identifizieren. Je flexibler man bei der Lage und der Größe von Haus oder Wohnung ist sind, desto besser lassen sich Kosten einsparen.

Gerade bei begrenztem Budget lohnt es sich, umfassende Infos über Fördermöglichkeiten einzuholen. Staatliche Förderprogramme wie KfW-Kredite oder regionale Zuschüsse können die Finanzierung deutlich erleichtern.

Darüber hinaus können familiäre Unterstützung oder Crowdfunding-Modelle eine Option sein, um die Eigenkapitalquote zu erhöhen. Auch eine Einliegerwohnung zur Vermietung oder das Teilen von Gemeinschaftsräumen kann eine kreative Lösung sein, um Kosten zu reduzieren und Einnahmen zu erzielen.

Unabhängige Beratung von der ersten Idee bis zur Umsetzung

Unabhängige Beratung und Information durch Verbraucherschützer wie den BSB geben Orientierung und helfen dabei, die eigenen Möglichkeiten einzuschätzen. Unter www.bsb-ev.de – Menüpunkt Veranstaltungen finden Interessierte aktuelle Termine für Web-Seminare, Messen oder regionale Events. Überdies können Bauherrenberater die Verbraucher bei der Bewertung und dem Vergleich von Angeboten unterstützen und sie bei der Planung und Umsetzung von Haus- oder Wohnungsprojekten begleiten.

Fazit

(DJD). Die hohen Baukosten sind für die Deutschen das größte Hindernis auf dem Weg zu den eigenen vier Wänden. Bei ebenfalls steigenden Mieten suchen viele nach Möglichkeiten, ihren Traum von der selbst genutzten Immobilien dennoch zu realisieren. Wichtig ist es dabei, umfassende Informationen einzuholen und ein Bauprojekt gründlich durchzuplanen.

Unabhängige Beratung und Informationsangebote von Verbraucherschützern wie dem Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) geben Orientierung und helfen dabei, die eigenen Möglichkeiten einzuschätzen. Unter www.bsb-ev.de – Menüpunkt Veranstaltungen finden Interessierte aktuelle Termine für Web-Seminare, Messen oder regionale Events. Überdies können Bauherrenberater die Verbraucher bei Bauprojekten umfassend beraten und unterstützen.

Empfehlung

Videokurs Immobilienbesichtigung
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Fußbodenheizung auch im Altbau

Fußbodenheizung schafft auch im Altbau eine von Grund auf behagliche Atmosphäre. Was ist beim Nachrüsten zu beachten?

Fußbodenheizung auch im Altbau – platzsparend nachrüsten

(DJD). Bei der Sanierung im Bestand stehen Themen wie Energieeffizienz und Wärmewende im Mittelpunkt. Der Wechsel von fossilen Energieträgern zu einer Wärmepumpe trägt dazu bei, Heizkosten zu senken und dabei von staatlichen Zuschüssen zu profitieren. Allerdings arbeiten Wärmepumpen besonders effizient in Verbindung mit Flächenheizungen, etwa im Fußboden – eine Ausstattung, über die ältere Eigenheime meist nicht verfügen. Ein nachträglicher Einbau scheitert oft an einer nicht vorhandenen Raumhöhe. Die Sanierung eines Eigenheims in Alsdorf (Nordrhein-Westfalen) zeigt, wie sich ein schlanker Aufbau verwirklichen lässt.

Nachrüstung mit geringer Aufbauhöhe

Das 1993 erbaute Eigenheim wurde bislang mit einer Ölheizung beheizt. Die neuen Eigentümer wünschten sich den Wechsel auf eine moderne Wärmepumpe. Da ohnehin alle Bodenbeläge im Haus erneuert werden sollten, fiel die Entscheidung auf eine vollständige Fußbodensanierung inklusive Flächenheizung. Möglich wurde das durch eine Sonderkonstruktion, die bei den Rohrleitungen eine nur geringe Estrichüberdeckung zulässt.

Nach dem Rückbau der alten Böden erhielten die Bodenplatte und Stahlbetondecken eine jeweils zwei Zentimeter starke Wärmedämmung sowie eine Tackerplatte mit Wärme- und Trittschalldämmung als Grundlage für die Heizschleifen. Bei der Planung des Aufbaus fiel die Wahl auf den faserarmierten Dünn-Heizestrich weber.floor 4180 von Saint-Gobain Weber. Das fließfähige Material eignet sich für Sanierungsprojekte, da es im Vergleich zu konventionellen Zementestrichen mit geringeren Schichtdicken auskommt.

Nie mehr kalte Füße

Beim Bodenbelag entschied sich der Eigentümer für geklebtes Stabparkett, das mit lediglich 10,5 Millimetern zur geringen Gesamtaufbauhöhe des Bodens beiträgt. Die Fußbodenheizung darunter ermöglicht nicht nur ein effizientes Heizen, die Strahlungswärme wird von vielen auch als besonders angenehm und behaglich empfunden. Auch kalte Füße gehören für die Bewohner damit endgültig der Vergangenheit an.

Neben den knappen Höhenreserven sind für viele Immobilienbesitzer die Kosten ein entscheidender Faktor bei der Modernisierung. Im Falle des Einfamilienhauses in Alsdorf überzeugt die dünnschichtige Konstruktion sowohl technisch mit guten Werten hinsichtlich Trittschall- und Wärmedämmung und Wärmeleitfähigkeit als auch mit einer wirtschaftlichen Modernisierung.

Hilfestellung bei eigenen Planungen bietet etwa der Fußbodenheizungsselektor auf dem Portal www.de.weber, hier lassen sich zudem Fachhandwerker in der Nähe finden. Ob eine solche Lösung infrage kommt, hängt allerdings immer vom Bestand, vom Aufbau des Bodens und von den geplanten Materialien ab.

Fazit

Beim Umstieg auf eine Wärmepumpe bietet sich oft gleichzeitig die Nachrüstung einer Fußbodenheizung an. Allerdings ist das leichter gesagt als getan, da im Altbau meist die nötige Raumhöhe fehlt. Ein Sanierungsprojekt in Alsdorf zeigt, wie sich dieses Problem technisch lösen lässt: Hier wurde eine alte Ölheizung durch eine moderne Wärmepumpe ersetzt und eine flache Flächenheizung nachgerüstet.

Möglich wurde dies durch den faserarmierten Dünn-Heizestrich weber.floor 4180 von Saint-Gobain Weber. Das fließfähige Material erlaubt geringere Schichtdicken als konventioneller Zementestrich und ist damit für Projekte mit knappen Höhenreserven geeignet. Die Konstruktion überzeugt durch gute Werte bei der Wärmeleitfähigkeit und Trittschalldämmung sowie durch ihre Wirtschaftlichkeit.

Cash-Flow-Formel

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Immobilienkauf mit 50 plus – gewusst wie

Immobilienkauf mit 50 plus finanzieren, hat einige Besonderheiten. Das sollten Interessenten bei Kreditaufnahme beachten.

Immobilienkauf mit 50 plus finanzieren

(DJD). Eine eigene Immobilie zu erwerben, bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich. Im Vordergrund steht die Finanzierung: Als junger Mensch haben die meisten Kaufinteressierten kaum Eigenkapital angespart, auch ihr Gehalt reicht oftmals noch nicht für große Sprünge. Das ändert sich zwar mit zunehmendem Alter, doch dann treten andere Hindernisse auf:

Die 2016 in Deutschland in Kraft getretene Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) wird aufgrund einer fehlenden Durchführungsverordnung von vielen Banken so ausgelegt, dass Darlehensnehmende ihren Kredit innerhalb der statistischen Lebenserwartung vollständig zurückzahlen müssen. Das verkürzt die mögliche Laufzeit einer Baufinanzierung für Personen über 50 und führt zu höheren Anforderungen der Banken.

Wichtige Faktoren: Eigenkapital und Bonität

Das Durchschnittsalter der Immobilienkaufenden hat sich in den vergangenen Jahrzehnten spürbar erhöht, beobachtet etwa Udo Zimmermann, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Buchholz: „Die Generation 50 plus ist hier keine Seltenheit mehr. Wir finden meist eine sehr gute Lösung.“ Denn Kreditinstitute können in der Anwendung der Kreditlinie einige Spielräume nutzen.

Für jede Baufinanzierung gilt: Je mehr Eigenkapital Antragstellende mitbringen, desto besser. „Best Ager sollten im Idealfall mehr als die allgemein empfohlenen zehn bis 15 Prozent an eigenen finanziellen Mitteln aufbringen, um das Bankhaus zu überzeugen und gute Konditionen zu bekommen“, so der Spezialist von Dr. Klein.

Die Bonität gibt Auskunft darüber, wie kreditwürdig eine Person ist. Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis sowie ein regelmäßiges und ausreichendes Einkommen sind ausschlaggebend.

Idealerweise ist eine Immobilie bis zum Eintritt ins Rentenalter komplett bezahlt. Bei fehlendem Eigenkapital sind Zusatzsicherheiten eine Option, so Udo Zimmermann: „Eine lastenfreie Immobilie innerhalb der Familie oder finanzielle Unterstützung durch Schenkungen oder Privatdarlehen geben der Bank die Sicherheit, auch im Falle eines Kreditausfalls den ausstehenden Betrag zu erhalten.“

Flexibel bleiben bei der Finanzierung

Nicht jedes Darlehen lässt sich bis zum Renteneintritt vollständig tilgen. Darum sollte die Finanzierung so ausgestaltet sein, dass die monatliche Rate mit Ende der Gehalts- und Beginn der Rentenzahlung angepasst werden kann.

Tipp: Darauf achten, dass kostenfreie Wechsel des Tilgungssatzes möglich sind, um flexibel auf die Veränderung der Einkommenssituation reagieren zu können.

Weiterhin empfiehlt der Experte: „Oftmals wird mit dem Ausscheiden aus dem Berufsleben die private Rentenversicherung ausgezahlt, sodass eine größere Summe auf einmal getilgt werden kann.

Fazit

(DJD). Das Durchschnittsalter von Immobilienkaufenden hat sich in den vergangenen Jahrzehnten spürbar erhöht, beobachtet etwa Udo Zimmermann, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Buchholz: „Die Generation 50 plus ist hier keine Seltenheit mehr. Wir finden meist eine sehr gute Lösung.“

Wichtig für einen Immobilienkauf mit 50 plus seien insbesondere eine gute Bonität und eine solide Eigenkapitalbasis. „Best Ager sollten im Idealfall mehr als die allgemein empfohlenen zehn bis 15 Prozent an eigenen finanziellen Mitteln aufbringen, um das Bankhaus zu überzeugen und gute Konditionen zu bekommen“, so der Spezialist von Dr. Klein. Nicht jedes Darlehen lässt sich bis zum Renteneintritt vollständig tilgen. Die Möglichkeit zur Anpassung der Raten bei Renteneintritt sei daher ebenso empfehlenswert wie Sondertilgungsoptionen.

Cash-Flow-Formel

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Steuerfalle bei Sanierung – Liquidität sichern

Steuern sparen mit energetischer Sanierung: Warum Ratenzahlungen Ihre Ersparnis verzögern – und wie Sie Engpässe vermeiden.

Energetische Sanierung: Steuerermäßigung nur nach vollständiger Zahlung

Eine energetische Sanierung der eigengenutzten Immobilie ist für Eigentümer mehrfach sinnvoll. Sie kann helfen,

  • Energiekosten zu senken
  • den Wert der eigenen Immobilie zu steigern und
  • die Umwelt zu schützen.

Darüber hinaus gibt es dafür unter Umständen eine staatliche Förderung in Form einer Steuerermäßigung. Doch wer seine Sanierungsrechnung in Raten zahlt, sollte aufpassen:

Die Steuerermäßigung nach § 35c EStG beträgt im Kalenderjahr des Abschlusses der energetischen Maßnahme und im nächsten Kalenderjahr je 7 Prozent der Aufwendungen (höchstens 14 000 Euro) und im übernächsten Kalenderjahr 6 Prozent der Aufwendungen (höchstens 12 000 Euro). In den Genuss der Steuerermäßigung kommen Steuerpflichtige jedoch erst, wenn die letzte Rate beglichen ist. Das entschied der Bundesfinanzhof in einem Urteil vom 13. 08. 2024, Az. IX R 31/23.

Was bedeutet das für Eigentümer?

Um möglichst zeitnah nach der Sanierung die Steuererstattung zu erhalten, sollten Immobilieneigentümer folgende Tipps beachten:

  • Keine Teilanrechnung: Auch wenn bereits ein großer Teil bezahlt wurde, versuchen sie möglichst zeitnah den vollständigen Rechnungsbetrag zu begleichen.
  • Liquiditätsfalle vermeiden: Wer Ratenzahlungen wählt, verschiebt seine steuerlichen Vorteile oft um Jahre.
  • Klare Nachweise: Nur Rechnungen mit vollständigen Angaben (Maßnahmen, Arbeitsleistungen, Adresse) und Überweisungen direkt an das Fachunternehmen werden anerkannt.

Steuerliche Obergrenzen im Blick behalten

  • Maximal 20 % der Kosten (7 + 7 + 6 Prozent) können steuerlich geltend gemacht werden, höchstens 40.000 € pro Objekt.
  • Förderungen von KfW oder BAFA sind nicht mit der Steuerermäßigung kombinierbar. Eigentümer müssen sich entscheiden, welche Variante finanziell attraktiver ist.

Praktische Tipps für Ihre Liquiditätsplanung

Für eine möglichst hohe Liquidität durch zügige Steuererstattung lohnt es sich, vorab mehrere Finanzierungsvarianten zu kalkulieren

  1. Zahlungsmodalitäten prüfen: Wenn möglich, lieber auf eine Einmalzahlung hinarbeiten, um die Steuerermäßigung zeitnah nutzen zu können.
  2. Finanzierung kalkulieren: Bei größeren Sanierungen lohnt es sich eventuell, Finanzierungslösungen oder Zwischenfinanzierungen mit der Bank zu besprechen, um die Sanierung durch Einmalzahlung zu begleichen.
  3. Förderungen vergleichen: Abwägen, ob ein sofortiger Zuschuss (KfW/BAFA) oder die spätere Steuererstattung besser zur persönlichen Finanzlage passt.
  4. Steuerliche Beratung nutzen: Ein Steuerberater oder Energieberater kann helfen, die optimale Strategie für Kosten, Förderung und Liquidität zu entwickeln.

Fazit

Energetische Sanierungen bringen langfristige Vorteile, können aber kurzfristig die Liquidität stark belasten. Wer Ratenzahlungen vereinbart, muss wissen: Steuerlich zählt erst die letzte Rate. Eine kluge Planung verhindert finanzielle Engpässe und stellt sicher, dass die steuerlichen Vorteile nicht erst Jahre später spürbar werden.

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„Sanieren Modernisieren Renovieren“ – unnötige Kosten vermeiden

Sanieren, Modernisieren, Renovieren – ein Buch von Tobias Beuler. Erfahren Sie, wie Sie unnötige Kosten vermeiden und Ihr Haus effizient sanierieren.

Rezension: „Sanieren Modernisieren Renovieren“ von Tobias Beuler – Pflichtlektüre für Hauseigentümer

Wer ein eigenes Haus besitzt oder eine Immobilie erwerben möchte, kennt die Herausforderung: Sanieren, modernisieren oder renovieren ist nicht nur ein finanzielles Großprojekt, sondern auch eine emotionale Berg-und-Tal-Reise. Zwischen dem Traum von den eigenen vier Wänden und der Realität von Kostenexplosionen, Handwerkerproblemen und Fehlplanungen liegen oft Welten. Genau hier setzt das neue Buch von Tobias Beuler, einem der bekanntesten deutschen Bausachverständigen, an.

Über den Autor: Tobias Beuler – Expertise aus der Praxis

Tobias Beuler ist kein Theoretiker, sondern ein Macher mit jahrzehntelanger Erfahrung auf dem Bau. Seit dem Jahr 2000 hat er europaweit Häuser errichtet, Keller ausgebaut und Mängel auf Baustellen beseitigt. Sein Weg führte ihn von der handwerklichen Praxis über kaufmännische Tätigkeiten bis hin zur Begleitung von Bauherren bei Vertragsprüfungen, Rohbaukontrollen und Hausabnahmen.

Als Gründer von Hausexperte und Fertighausexperte hat er sich einen Namen gemacht, weil er Bauherren nicht nur vor Pfusch am Bau warnt, sondern konkrete Lösungen bietet. Sein Motto: Risiken erkennen, Kostenfallen vermeiden und Bauprojekte auf ein solides Fundament stellen.

Mit seiner Kombination aus technischer Ausbildung (HWK), kaufmännischem Wissen (IHK) und Weiterbildung an der Universität St. Gallen verbindet er Praxisnähe mit fundierter Expertise – eine seltene Mischung, die ihn zu einer der glaubwürdigsten Stimmen in der Branche macht.

Das Buch: „Sanieren Modernisieren Renovieren“ im Überblick

Mit seinem neuen Werk „Sanieren Modernisieren Renovieren: Vermeide unnötige Mehrkosten und saniere zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis“ liefert Beuler ein Handbuch für alle Hausbesitzer und Investoren, die ihre Immobilie zukunftsfähig machen wollen.

Was dieses Buch besonders macht

  • 111 praxiserprobte Tipps – sofort anwendbar, von der Immobilienbewertung bis zur Umsetzung
  • Rechenmodelle für eine realistische Budgetplanung
  • Checklisten & Entscheidungshilfen für jede Projektphase
  • Fördermittel & steuerliche Vorteile auf den Punkt erklärt
  • Strategien im Umgang mit Handwerkern – weniger Stress, mehr Effizienz
  • Altbau vs. Neubau im Vergleich mit klaren Schwellenwerten für bessere Entscheidungen

Warum jeder Eigentümer dieses Buch vor dem Haus sanieren lesen sollte

Tobias Beuler: Sanieren Modernisieren RenovierenSanieren, modernisieren oder renovieren ist kein Luxus – es ist Wertsteigerung, Nachhaltigkeit und Zukunftssicherung. Wer unvorbereitet startet, riskiert nicht nur hohe Kosten, sondern auch Stress und Enttäuschung. Tipps und Checklisten können helfen, Stress, Enttäuschung und Kosten zu sparen.

Mit Beulers Erfahrung im Rücken gelingt es Ihnen, klare Prioritäten zu setzen, Kostenfallen zu umgehen und Ihr Budget bestmöglich einzusetzen. Sie profitieren von Einblicken, die sonst nur Profi-Investoren kennen – verständlich erklärt und sofort umsetzbar.

Fazit: Ein unverzichtbarer Ratgeber für kluge Hauseigentümer

„Sanieren Modernisieren Renovieren“ ist mehr als ein Ratgeber – es ist ein Werkzeugkasten für Hauseigentümer, die ihre Immobilie mit Plan und Weitblick entwickeln wollen.

👉 Jetzt hier bestellen und mit Sicherheit besser sanieren!

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Straßensanierung übers Wochenende

Wie eine Straßensanierung einer belebten Hauptverkehrsader übers Wochenende möglich ist, zeigt ein Video aus Moskau. Für Deutschland undenkbar?

Straßensanierung übers Wochenende – in Deutschland ein Traum?

Zu einem guten Wohnstandort gehört auch eine gute Infrastruktur, beispielsweise gute Straßen. Wie eine Sanierung übers Wochenende möglich ist, belegt ein kurzes Video aus Moskau. Für Bürger in Deutschland, einer der noch immer führenden westlichen Vorlkswirtschaften, nahezu undenkbar – oder welche Beispiele fallen Ihnen hier ein?

Der Text zu dem Video lautet:

„Moskau demonstriert, wie zügig Straßensanierungen umgesetzt werden können. Auf der Twerskaja, einer der Magistralen Moskaus, sperrte die Stadt den Verkehr am Freitagabend, und bereits am Montagmorgen war die Straße wieder für den Verkehr freigegeben. Ein Clip aus der Kabine einer Straßenwalze zeigt die konzentrierte und zügige Arbeit des Teams. Manch ein Einwohner Deutschlands dürfte sich darüber wundern, dass so etwas auch schnell gehen kann – gehören Dauerbaustellen dort doch inzwischen zum Alltag.“

Die Twerskaja ist eine der zentralen und repräsentativsten Straßen in Moskau. Sie erstreckt sich über rund zwei Kilometer in nordwestliche Richtung vom Kreml bis zum Gartenring. Ihr Name geht auf die Zarenzeit zurück zurück, als sie Teil des Handelswegs von Moskau nach Twer war. Von 1932 bis 1990 hieß sie Gorki-Straße.

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Immobiliensteuerspartrick für Familien

Der nachfolgende Immobiliensteuerspartrick ist ganz legal, aber wenig bekannt und wird selten genutzt – warum eigentlich?

Immobiliensteuertrick: So sparen Ehepaare mit cleverem Verkauf und Abschreibung zehntausende Euro Steuern

Geldhelden 30. Juli 2025

Stell dir vor, du kannst eine Immobilie verkaufen, den Gewinn steuerfrei einstreichen – und dann noch einmal ganz legal neue Abschreibungen nutzen, um deine Mieteinnahmen jahrelang steuerfrei zu kassieren. Klingt wie ein Traum? Genau das ist möglich – dank eines cleveren Immobiliensteuertricks, den viele Ehepaare noch gar nicht kennen.

In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie der steuerfreie Verkauf zwischen Ehepartnern funktioniert, warum keine Grunderwerbsteuer anfällt und wie durch die erneute Abschreibung die Einkommenssteuer auf Mieteinnahmen praktisch auf null sinken kann.

Was steckt hinter dem Immobiliensteuertrick?

Der Trick basiert auf zwei zentralen Steuerregelungen in Deutschland:

  1. Steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren Haltedauer. Wer eine vermietete Immobilie länger als 10 Jahre im Privatvermögen hält, kann diese steuerfrei verkaufen. Der Gewinn ist vollständig von der Spekulationssteuer befreit.
  2. Erneute Abschreibung bei Eigentümerwechsel. Kauft ein neuer Eigentümer die Immobilie, kann er sie über die gewöhnliche Nutzungsdauer erneut abschreiben – bei Wohngebäuden in der Regel 2 % pro Jahr über 50 Jahre.

Der Clou: Beim Verkauf an den Ehepartner entfällt zusätzlich die Grunderwerbsteuer, da Verkäufe zwischen Ehegatten von dieser Steuer befreit sind (§ 3 Nr. 4 GrEStG).

Praxisbeispiel: Leonie und Jonas nutzen den Trick

Leonie kauft im Jahr 2015 eine Eigentumswohnung in Berlin für 100.000 Euro. Sie vermietet die Wohnung und erzielt Mieteinnahmen.

1. Steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren

Im Jahr 2025 sind 10 Jahre vergangen. Leonie verkauft die Wohnung an ihren Ehemann Jonas – und zwar steuerfrei, da die Spekulationsfrist abgelaufen ist. Der Marktwert liegt inzwischen bei 180.000 Euro. Der Gewinn von 80.000 Euro bleibt komplett steuerfrei.

Keine Grunderwerbsteuer für den Ehemann

Jonas kauft die Wohnung – und zahlt keine Grunderwerbsteuer. Genau hier greift der Immobiliensteuertrick in doppelter Weise: steuerfreier Gewinn für Leonie und steuerfreier Erwerb für Jonas.

Erneute Abschreibung für Jonas

Da Jonas nun Eigentümer ist, kann er die Wohnung steuerlich erneut abschreiben.

Kaufpreis: 180.000 Euro
Gebäudeanteil (90 %): 162.000 Euro
Abschreibung: 162.000 Euro × 2 % = 3.240 Euro jährlich

Diese Abschreibung reduziert Jonas’ steuerpflichtige Mieteinnahmen deutlich. Bei Mieteinnahmen von z. B. 8.000 Euro pro Jahr verringert sich das zu versteuernde Einkommen auf 4.760 Euro. Mit zusätzlichen Werbungskosten (Reparaturen, Verwaltung, Zinsen) kann die Steuerlast oft auf null sinken.

Wie der Trick langfristig funktioniert

Ehepaare können diesen Immobiliensteuertrick theoretisch alle 10 Jahre wiederholen: Der jeweilige Partner verkauft steuerfrei an den anderen, und der Käufer setzt erneut Abschreibungen an. Wichtig: Der Verkauf muss zum Marktwert erfolgen, und es ist ein notarieller Kaufvertrag notwendig.

Wichtige Hinweise für die Umsetzung

  • Marktgerechter Preis ist Pflicht, um steuerliche Probleme zu vermeiden.
  • Notar & Grundbuch sind auch bei Ehepartnern zwingend erforderlich.
  • Steuerberatung ist ratsam, um die Transaktion rechtssicher zu gestalten.

Fazit

Der Immobiliensteuertrick ist ein völlig legales und cleveres Modell für Ehepaare, um steuerfreie Gewinne zu erzielen und gleichzeitig durch erneute Abschreibungen die Steuerlast auf Mieteinnahmen deutlich zu senken.

Wenn du mehr solcher Steuertricks kennenlernen möchtest, um nicht dem Finanzamt dein hart erarbeitetes Geld überlassen zu müssen, dann solltest du dir das Geldheldenfreiheits 12-Wochen-Umsetzungscoaching anschauen. Dort ist ein Schwerpunkt das Thema Eigentum – wie du es schützt und wie du legal Steuern sparen kannst.

FAQ zum Immobiliensteuertrick

Ist der Immobiliensteuertrick legal?

Ja, der Immobiliensteuertrick ist vollkommen legal, solange alle gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden. Der Verkauf nach 10 Jahren Haltedauer ist steuerfrei, und ein Verkauf zwischen Ehepartnern ist von der Grunderwerbsteuer befreit. Wichtig: Der Kaufpreis muss marktgerecht sein und notariell beurkundet werden.

Wie oft kann man den Immobiliensteuertrick nutzen?

Ehepaare können den Immobiliensteuertrick theoretisch beliebig oft nutzen, solange jeweils die Spekulationsfrist von 10 Jahren eingehalten wird. Nach Ablauf der Frist kann der aktuelle Eigentümer steuerfrei an den Ehepartner verkaufen, wodurch neue Abschreibungen entstehen.

Fällt beim Immobiliensteuertrick wirklich keine Grunderwerbsteuer an?

Richtig. Verkäufe zwischen Ehegatten sind laut § 3 Nr. 4 Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) von der Grunderwerbsteuer befreit. Das gilt unabhängig vom Kaufpreis, solange die Ehe rechtlich besteht.

Welche Risiken gibt es beim Immobiliensteuertrick?

Das größte Risiko ist, dass das Finanzamt den Verkauf nicht anerkennt, wenn der Kaufpreis zu weit vom Marktwert abweicht oder die Transaktion nicht ordnungsgemäß abgewickelt wird. Deshalb sind ein marktgerechter Preis, ein Notarvertrag und eine professionelle steuerliche Beratung entscheidend.

Lohnt sich der Immobiliensteuertrick auch bei kleineren Immobilienwerten?

Ja, auch bei Immobilien mit niedrigeren Werten kann der Trick sinnvoll sein. Die steuerfreie Gewinnmitnahme und die erneute Abschreibung führen in vielen Fällen zu einer deutlichen Steuerersparnis – selbst wenn die Kaufpreise nicht extrem hoch sind.


Dieser Artikel erschien auf LinkedIn am 30. 07. 2025. Sie wollen mehr über mein Partnernetzwerk Geldhelden wissen?


 

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Untervermietung – so klappt es

Sie wollen als Mieter untervermieten? – Was Mieter zur Genehmigung und zu Haftungsfragen wissen sollten, um Fallen zu vermeiden.

Untervermietung – Vorteile und Gefahren

(DJD). Die beste Freundin oder der beste Freund benötigt von jetzt auf gleich eine neue Unterkunft? Oder man plant eine längere Abwesenheit und möchte die Wohnung nicht unbewohnt lassen? In diesen Fällen ist Umsicht geboten. Denn was nach freundschaftlicher Hilfe oder wirtschaftlicher Notwendigkeit klingt, muss auch regelkonform ablaufen. Sobald jemand dauerhaft einzieht, handelt es sich nicht mehr um einen Besuch, sondern um eine Untervermietung – und für diese benötigen Mieter vorab eine Zustimmung.

Frühzeitig mit dem Vermieter sprechen

Der Mietvertrag für eine Wohnung besteht lediglich zwischen Mieter und Vermieter. Grundsätzlich dürfen Mieter sechs bis acht Wochen lang Gäste bei sich aufnehmen. Wenn der Besuch allerdings länger dauert, gelten diese Gäste als Mitbewohner. „Deshalb ist unbedingt die Erlaubnis des Vermieters erforderlich, wenn noch eine andere Person in der Wohnung leben möchte“, erklärt Andreas Süßenbach, Leiter Operations beim Vonovia Kundenservice.

„Mieter dürfen die Wohnung teilweise untervermieten, wenn sie groß genug dafür ist. In Ausnahmefällen ist auch eine zeitweise vollständige Untervermietung möglich. In beiden Fällen ist jedoch die Voraussetzung, dass es ein sogenanntes berechtigtes Interesse, also gute Gründe für eine Untervermietung gibt“,

erläutert Andreas Süßenbach weiter. Zu diesen Gründen gehört beispielsweise, dass ein Mieter weniger Miete zahlen oder nicht mehr alleine wohnen möchte. Wer untervermieten möchte, sollte frühzeitig also das Gespräch mit seinem Vermieter suchen und sich die Zustimmung schriftlich einholen.

Rechtliche Fragen klären und Missverständnisse vermeiden

Über eins sollten sich alle, die untervermieten möchten, im Klaren sein: Gegenüber dem Vermieter haftet allein der Hauptmieter. Er ist beispielsweise dafür verantwortlich, dass die Miete pünktlich gezahlt wird oder dass sich der Untermieter an die Hausordnung hält. Auch für einen Schaden an der Wohnung, den ein Untermieter verursacht, haftet in der Regel der Hauptmieter.

Wenn ein Mieter unerlaubt untervermietet, kommen rechtliche Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs § 540 ins Spiel: Bei einem Verstoß gegen den Mietvertrag kann der Vermieter eine Abmahnung aussprechen. Dabei kann er auch gerichtlich fordern, dass der Hauptmieter die Untervermietung beendet. Und schließlich kann auch der Mietvertrag fristlos gekündigt werden.

„So weit möchten wir es natürlich in der Regel nicht kommen lassen. Zuerst sprechen wir erst einmal mit Mieterinnen und Mietern“, berichtet Andreas Süßenbach aus der Praxis bei Vonovia: „Sofern die Voraussetzungen dafür gegeben sind, ist eine Genehmigung auch rückwirkend möglich, ohne dass es Probleme gibt.“

Fazit

(DJD). Der Mietvertrag für eine Wohnung besteht lediglich zwischen Mieter und Vermieter. Grundsätzlich dürfen Mieter sechs bis acht Wochen lang Gäste bei sich aufnehmen. Wenn der Besuch allerdings länger dauert, gelten die Gäste als Mitbewohner. „Deshalb ist unbedingt die Erlaubnis des Vermieters erforderlich, wenn noch eine andere Person in der Wohnung leben möchte“, erklärt Andreas Süßenbach, Leiter Operations beim Vonovia Kundenservice.

Wer untervermieten möchte, sollte frühzeitig also das Gespräch mit seinem Vermieter suchen und sich die Zustimmung schriftlich einholen. Wichtig zu wissen: Gegenüber dem Vermieter haftet allein der Hauptmieter. Er ist beispielsweise dafür verantwortlich, dass die Miete pünktlich gezahlt wird, oder dass sich der Untermieter an die Hausordnung hält.

Geld verdienen mit Immobilien

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Lebensversicherung für Immobiliendarlehen

Eine Lebensversicherung zur Absicherung eines Immobiliendarlehens kann auch Steuervorteile bieten – doch nicht risikofrei

Mit Lebensversicherung Immobiliendarlehen tilgen?

Wer eine Immobilie finanziert, möchte Sicherheit – für sich selbst, für Angehörige und für den Kreditgeber. Eine Lebensversicherung zur Absicherung eines Immobiliendarlehens kann hier eine Lösung sein. Doch lohnt sich das wirklich?

Was bedeutet „Lebensversicherung zur Kreditsicherung“?

Bis vor zwanzig Jahren waren Lebensversicherungen zur Sicherung und Tilgung von Immobiliendarlehen sehr beliebt. Je nach individuellem Ziel und Sicherheitsbedürfnis nutzten Investoren eines der beiden gängigen Modelle:

  1. Absicherung durch eine Risikolebensversicherung: Für den Todesfall während der Kreditlaufzeit übernimmt die Versicherung die Restschuld oder zahlt einen festgelegten Betrag an die Hinterbliebenen.
  2. Tilgung über eine Kapitallebensversicherung: Bei diesem Modell wird das Darlehen nicht wie üblich ratenweise getilgt. Stattdessen zahlt der Kreditnehmer Zinsen an die Bank und Beiträge in eine kapitalbildende Lebensversicherung. Am Ende der Laufzeit wird mit der Versicherungssumme das Darlehen abgelöst.

Vorteile der Lebensversicherung zur Immobiliensicherung

✅ Absicherung der Familie im Todesfall

Eine Risikolebensversicherung stellt sicher, dass die Hinterbliebenen nicht mit der Restschuld belastet werden – die Immobilie bleibt im Familienbesitz.

✅ Steuerliche Vorteile (unter bestimmten Bedingungen)

Bei Kapitallebensversicherungen, die vor dem 01. 01. 2005 abgeschlossen wurden, kann die Auszahlung steuerfrei sein. Bei neueren Verträgen können unter bestimmten Voraussetzungen (12 Jahre Laufzeit, Auszahlung nach dem 62. Lebensjahr) ebenfalls Steuervorteile greifen.

✅ Tilgung auf einen Schlag

Mit der Kombination aus Darlehen und Kapitallebensversicherung tilgen Investoren den Kredit nicht monatlich, sondern einmalig am Laufzeitende. Das schafft monatliche Liquidität, gerade in Phasen mit anderen hohen Ausgaben.

Achtung: Vorsicht bei der Tilgung von Immobiliendarlehen mit Zinsen aus dem Lebensversicherungsvertrag – Urteil des FG Düsseldorf vom 28. 02. 2025, 10 K 492/22 F

✅ Planungssicherheit

Feste Beiträge und ein fixer Versicherungsschutz bieten ein hohes Maß an Planbarkeit.

Nachteile und Risiken dieser Finanzierungsform

❌ Komplexität und Intransparenz

Die Kombination aus Darlehen, Zinsbindung, Versicherung, Laufzeit und Rückkaufswert ist schwer zu durchschauen, weil sich – im Gegensatz zu vor 2005 – die rechtlichen, steuerrechtlichen und Kapitalmarktbedingungen mehrfach geändert haben.

❌ Niedrige Renditen bei Kapitallebensversicherungen

Je niedriger der Garantiezins, desto geringer die Erträge klassischer Kapitallebensversicherungen. Derzeit liegen sie vielfach unterhalb der Inflation.

❌ Kostenintensive Vertragsstruktur

Kapitallebensversicherungen enthalten Abschluss- und Verwaltungskosten, die die Rendite mindern. Auch Kredite ohne Tilgung (endfällige Darlehen) haben oft höhere Zinsen.

❌ Abhängigkeit vom Kapitalmarkt

Die Auszahlungssumme der Lebensversicherung hängt häufig vom Erfolg der Kapitalanlage ab. Bei schlechter Entwicklung kann die Versicherungssumme nicht ausreichen, um das Darlehen vollständig zu tilgen.

Für wen ist das Modell geeignet?

Die Kombination aus Immobiliendarlehen und Lebensversicherung kann sinnvoll sein für:

  • Familien mit hohem Absicherungsbedarf
  • Gutverdienende mit hoher Steuerlast, die gezielt Steuervorteile nutzen wollen
  • Selbstständige, die flexibel tilgen wollen oder müssen
  • Personen mit Erbschaften oder später erwarteten Auszahlungen, die erst zum Laufzeitende zur Verfügung stehen

Alternativen zur Lebensversicherung als Kreditsicherung

  • Annuitätendarlehen mit konstanter Tilgung
  • Risikolebensversicherung separat zur Kreditabsicherung
  • Bausparvertrag als Tilgungsinstrument
  • ETF-Sparpläne zur Kapitalbildung parallel zum Darlehen (nur für risikoaffine Kreditnehmer)

Fazit: Lebensversicherung zur Immobilienabsicherung – Ja oder Nein?

Die Kombination aus Lebensversicherung und Immobiliendarlehen ist kein Standardmodell, sondern eine individuelle Finanzstrategie. Sie bietet Vorteile in puncto Absicherung und Liquiditätsplanung, bringt jedoch Risiken und Kosten mit sich. Wer diesen Weg gehen möchte, sollte sich unbedingt unabhängig beraten lassen – idealerweise durch einen Honorarberater oder auf eigene Rechnung mit ausreichendem Wissen und Zeitinvestition.

Dafür bietet Paul Misar einen leicht verständlichen und zugleich fundierten Zugang mit seinem Gratis-Buch:

Paul Misar

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Batteriespeicher für PV-Anlagen – lohnt sich die Investition?

Batteriespeicher für PV-Anlagen können eine Immobilie aufwerten, ihre Nutzung zukunftssicherer und wirtschaftlicher machen.

Batteriespeicher für PV-Anlagen – lohnt sich die Investition für Immobilieninvestoren

Die Nachfrage nach nachhaltigen Energielösungen steigt rasant, und mit ihr das Interesse an PV-Anlagen mit Speicher. Gerade für Immobilieninvestoren bieten sich hier vielversprechende Möglichkeiten, nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch wirtschaftlich effizienter zu handeln. Doch lohnt sich die Investition wirklich? Und welche Vorteile bringt eine Solaranlage mit Speicher speziell für Immobilienbesitzer?

Wie funktioniert ein Batteriespeicher für PV-Anlagen?

Klassische Photovoltaikanlagen erzeugen tagsüber Strom, der entweder direkt genutzt oder ins Netz eingespeist wird. Ohne einen Speicher kann jedoch der nicht genutzte Strom nicht für den Eigenverbrauch am Abend oder in der Nacht genutzt werden. Hier kommt die Speichertechnologie ins Spiel: Sie ermöglicht es, den tagsüber erzeugten Solarstrom zu speichern und bei Bedarf abzurufen. So kann der Eigenverbrauchsanteil erheblich gesteigert und die Abhängigkeit vom Stromnetz reduziert werden.

Vorteile für Immobilieninvestoren

  1. Wertsteigerung der Immobilie
    Immobilien mit moderner, nachhaltiger Energietechnik sind gefragter. Eine PV-Anlage mit Speicher kann den Wiederverkaufswert sowie die Attraktivität für potenzielle Mieter oder Käufer erhöhen.
  2. Attraktive Rendite durch Einsparungen
    Die Energiepreise steigen kontinuierlich. Durch den Eigenverbrauch von Solarstrom lassen sich die Energiekosten erheblich senken. Gerade in Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeimmobilien kann sich dies langfristig finanziell lohnen.
  3. Mieterstrommodelle als zusätzliche Einnahmequelle
    Investoren können den erzeugten Strom nicht nur selbst nutzen, sondern auch an Mieter weiterverkaufen. So entstehen zusätzliche Einnahmequellen, die die Rentabilität der Investition steigern.
  4. Steuervorteile und Förderungen nutzen
    Staatliche Förderprogramme und steuerliche Vergünstigungen machen die Investition in eine Solaranlage mit Speicher noch attraktiver. Insbesondere Abschreibungen und zinsgünstige Kredite können genutzt werden, um die Anfangsinvestition abzufedern.
  5. Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien erfüllen
    Nachhaltige Investments sind nicht nur ein Trend, sondern werden zunehmend zur Pflicht. Wer in umweltfreundliche Technologien investiert, verbessert seine ESG-Bilanz und kann von entsprechenden Finanzierungsangeboten profitieren.

Kosten und Amortisation

Die Kosten einer PV-Anlage mit Speicher variieren je nach Größe und Leistung. Für eine typische Anlage auf einem Einfamilienhaus muss man mit Investitionskosten zwischen 15.000 und 30.000 Euro rechnen. In größeren Immobilien fallen die Kosten entsprechend höher aus, jedoch können Skaleneffekte genutzt werden. Die Amortisationszeit liegt je nach Strompreis und Nutzung zwischen 8 und 15 Jahren.

Fazit: Eine lohnenswerte Investition?

Erwin Kielstein: Photovoltaik und BatteriespeicherFür Immobilieninvestoren bietet die Kombination aus Solaranlage und Speicher zahlreiche Vorteile: Sie steigert den Immobilienwert, senkt Energiekosten, ermöglicht neue Einnahmequellen und erfüllt ESG-Kriterien. Durch staatliche Förderungen und steigende Energiepreise wird die Rentabilität weiter erhöht. Wer langfristig plant, kann mit einer Solaranlage mit Speicher eine nachhaltige und wirtschaftlich attraktive Investition tätigen.

Jetzt handeln: Prüfen Sie Ihre Immobilien auf das Potenzial für eine Solaranlage mit Speicher und sichern Sie sich nachhaltige Renditen!

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