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[Spickzettel] Immobilieninvestment Stuttgart 2019

Stuttgart – die schäbische Metropole – hat seit Jahren Bevölkerungszuwachs. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Wohnraum wird immer knapper.

Stuttgart 2019 – Top Standorte für Immobilien

Stuttgart TheaterDie schwäbische Metropole leidet an akutem Wohnraummangel. Längst müsste neu gebaut werden. Doch wohin – darüber wird heiß gestritten. Denn die Bevölkerungszahl wächst seit Jahrzehnten konstant. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Von ca. 593.000 Einwohnern im Jahr 2014 über ca. 612.000 im Jahr 2017 stieg die Einwohnerzahl auf ca. 614.000 Ende 2018.

Noch immer ziehen vor allem prestigeträchtige Unternehmen vor Ort wie Daimler, Bosch und weitere – auch mittelständische.

Mietpreisentwicklung

Viele Experten sind sich einig: Die Mietpreisen werden in Stuttgart auch in den nächsten Jahren ansteigen. Die Schere zwischen Nachfrage und Angebot ist zu groß. Die Neubaurate kann diese Lücke nicht schließen.

Anfang 2019 lagen die durchschnittlichen Kaltmieten bei Neuvermietungen in:

  • West bei 15,60 €/m² (Maximum: 27,40 €/m²)
  • Degerloch bei 17,70 €/m² (Maximum: 22,00 €/m²)
  • Fasanenhof bei 12,30 €/m²(Maximum: 13,90 €/m²)
  • Feuerbach bei 9,10 €/m² (Maximum: 27,30 €/m²)
  • Mühlhausen bei 10,60 €/m² (Maximum: 12,80 €/m²)
  • Uhlbach bei 10,70 €/m² (Maximum: 12,20 €/m²)

 

Kaufpreisentwicklung

Bei den Kaufpreisen gehört Stuttgart zu den zehn teuersten deutschen Städten. Günstige Immobilien können Selbstnutzer lange suchen. Doch auch Investoren für vermietete Immobilien finden nur schwer renditeträchtige Objekte. Wer Wert auf Rendite legt, sollte sich auf „Schwellenbereiche“ konzentrieren.

Die durchschnittlichen Kaufpreise bei Eigentumswohnungen betrugen Anfang 2019:

  • West 4984 €/m²
  • Degerloch 6013 €/m²
  • Fasanenhof 3853 €/m²
  • Feuerbach 4343 €/m²
  • Mühlhausen 3442 €/m²
  • Uhlbach 3228 €/m²

Wertentwicklung

Zukünftig sind hohe Wertsteigerungen vor allem in den Stadtteilen West und Frauenkopf zu erwarten. In den teuersten Ortsteilen Stuttgarts wie Degerloch und Süd verlocken die Preise kaum noch zum Kauf.

Quelle: Maria Schädlich, Immobilien Elite Club 

[Spickzettel] Immobilieninvestment Dresden 2019

Dresden – „Elbflorenz“ – gehört mit zu den attraktivsten Städte für ein Immobilieninvestment seit Jahren. Die Nachfrage in der „Schwarmstadt“ führt zu Wohnungsnot.

Dresden 2019 – Top Standorte für Immobilien

In Dresden stieg die Bevölkerung nach der Jahrtausendwende zunächst recht gleichmäßig. Im Jahr 2011 begann dann ein regelrechter Hype. Wohnten in der Stadt 2014 noch etwa 536.000 Einwohner und 2017 schon ca. 551.000, so waren es zum 31.12.2018 über 560.000. Statt 60.000 leerstehender Wohnungen zur Jahrtausendwende herrscht nun Wohnungsnot.

Mietpreisentwicklung

Dresden ImmobilieninvestmentsEigentümer vermieteter Wohnungen müssen kaum mit Leerständen rechnen. Die Mietpreise steigen stetig. Zu den Ortsteilen mit stark wachsender Nachfrage gehören Pieschen und Mickten rechts der Elbe.

Traditionell gelten das linkselbige Striesen, Blasewitz und Johannstadt oder das Nobelviertel Weißer Hirsch zu den Ortsteilen mit den höchsten Mietpreisen. Allerdings sind hier auch die Kaufpreise so teuer, dass die Mietrendite kaum noch der Rede wert ist.

„…im neuen Mietspiegel für 2019 gibt es eine Steigerung von 6,4 Prozent im Vergleich zu 2017“ (radiodresden.de, 27.11.2018)

Kaufpreisentwicklung

Günstige Grundstücke sind auch in Dresden selten zu haben. Im Bestand ist die Preisspanne zwischen der schön sanierten und wiederaufgebauten Gründerzeitvilla bis zum unsanierten Wohnblock erheblich.

So liegen die Kaufpreise für Wohnimmobilien je m² bei Neuvermietung in den gefragtesten Lagen von:

  • Pieschen: ca. 1.800 € (bei 7,50 bis 12,00 € Miete)
  • Mickten: ca. 2.015 € (bei 8,00 bis 12,80 € Miete)
  • Striesen: ca. 4.775 € (bei 8,00 bis 10,00 € Miete)
  • Blasewitz: ca. 2.671 € (bei 8,10 bis 12,00 € Miete)
  • Johannstadt: ca. 2.802 € (bei 7,80 bis 13,10 € Miete)
  • Bühlau/Weißer Hirsch: ca. 3.127 € (bei 8,50 bis 19,20 € Miete)

Wertentwicklung

Viele Investoren freuen sich über eine anfängliche Mietrendite von 3,5 Prozent und hoffen, dass die Mietpreise und der Wert ihres Immobilieneigentums weiter steigt. Allerdings sehen viele Experten aufgrund der Beschäftigungssituation in der Umgebung, dass der Höhepunkt bald überschritten sein könnte. Leerstände sind allerdings weniger zu befürchten, denn der Bevölkerungszuwachs scheint nicht schwächer zu werden.

Quelle: Maria Schädlich, Immobilien Elite Club 

[Spickzettel] Immobilieninvestment Berlin 2019

Ein Immobilieninvestment in Berlin lohnt sich angesichts verschiedener Faktoren nicht überall. Wo sind die Trendviertel für aktuelle Investments?

Berlin 2019 – Top Standorte für Immobilien

Die Einwohnerzahl Berlins stieg von 3,56 Millionen im Jahr 2014 auf 3,71 Millionen im Jahr 2017

Mietpreisentwicklung

Berlin Immobilieninvestments 2019Für Neuvermietung ist die Nachfrage in Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln im Vergleich zum Angebot am höchsten. Besonders nachgefragt werden Wohnungen für bis zu 10 €/m².

Kaufpreisentwicklung

Vor allem zahlreiche ausländische Investoren treiben die Preise in die Höhe. So liegen die Kaufpreise für Wohnimmobilien je m² bei Neuvermietung in den gefragtesten Lagen von:

  • Charlottenburg: ca. 4.400 € (bei 12,59 € Miete)
  • Wilmersdorf: ca. 4.500 € (bei 12,36 € Miete)
  • Friedrichshain: ca. 3.300 € (bei 12,40 € Miete)
  • Kreuzberg: ca. 4.500 € (bei 12,65 € Miete)
  • Neukölln: ca. 3.700 € (bei 11,37 € Miete)

Wertentwicklung

Im Jahr 2018 zogen 12.000 Menschen in die Hauptstadt. In einigen Trendvierteln ist vermutlich allmählich die Schmerzgrenze erreicht, aber die Nachfrage noch immer sehr groß. Also: Die Preise steigen zunächst weiter. Experten sehen jedoch relativ einheitlich, dass in Berlin eine Blasengefahr droht.

Quelle: Maria Schädlich, Immobilien Elite Club 

Berlins Immobilienmarkt boomt wie noch nie!

„Berlins Immobilienmarkt boomt wie noch nie! Im vorigen Jahr wurden 21 Prozent mehr Wohnungen und Geschäftshäuser verkauft als 2009. Tendenz: steigend.“

Das meldete die „BZ“ am 13.09.2011. Besonders stark wachse der Wohnungsmarkt. Aus einer Studie der „TLG Immobilien“ und einer weiteren von „Engel&Völkers“ wurden 4 Tendenzen genannt:

  • Die Menschen wollen zunehmend in den West-Bezirken wohnen.
  • Die Mieten insbesondere in mittleren und einfachen Lagen steigen.
  • Als Mieter lassen sich Preissteigerungen umgehen.
  • Das trendige Image Berlins spielt bei Investitionen keine Rolle.

Die Immobilienexperten beider Studien meinen, dass die Mietpreise in der Stadt derzeit vergleichsweise moderat seien. Wenn trotzdem so viele Menschen über ihre steigenden Mieten klagen, dann weil die Berliner zu verwöhnt sind. „Die Mieten waren lange Zeit einfach zu billig.“

Quelle: BZ

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