Die Idee der Städtepartnerschaft entstand … um die durch zwei Weltkriege in Europa aufgerissenen Wunden zu heilen. Und jetzt?
Städtepartnerschaften sind mehr als nur symbolische Freundschaften zwischen zwei Kommunen. Sie stehen für internationale Zusammenarbeit, kulturellen Austausch und wirtschaftliche Zusammenarbeit.
„Die Idee der Städtepartnerschaft entstand hauptsächlich nach dem Zweiten Weltkrieg als Initiative der Basis, um die durch zwei Weltkriege in Europa aufgerissenen Wunden zu heilen. Städtepartnerschaften sind ein öffentlichkeitswirksames und langfristig effektives Instrument, um Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenzuführen. Im Mittelpunkt steht der Austausch der Bürger über das Instrument Städtepartnerschaft, die konkrete Ausgestaltung dementsprechend vielfältig.“ (bpb.de, zuletzt aufgerufen am 04.01.2025)
Die Städtepartnerschaft zwischen Krefeld und Uljanowsk besteht seit Mai 1993.
Allerdings ruht auch diese Städtepartnerschaft derzeit. Der Stadtrat von Krefeld hat wegen des Krieges in der Ukraine beschlossen, die Partnerschaft vorerst ruhen zu lassen[2]. Oberbürgermeister Frank Meyer informierte seinen russischen Amtskollegen Dmitry Vavilin über diese Entscheidung in einem Brief.
„Er betont in dem Schreiben, dass die Stadt Krefeld wisse, dass die militärische Aggression in der Ukraine nicht unmittelbar vom russischen Volk ausgehe, sondern der Präsident und die Staatsführung dafür die erste Verantwortung trage. Er beschreibt aber gleichzeitig, dass der Krieg für die partnerschaftliche Beziehung zwischen Krefeld und Uljanowsk eine massive Belastung darstelle und man deshalb gemeinschaftlich im Rat die Entscheidung getroffen habe, die Städtepartnerschaft vorerst zu pausieren.“
Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich Krefeld zu einem bedeutenden Zentrum der europäischen Seiden- und Textilindustrie. Bereits 1887 wurde Krefeld Großstadt. In den 1920er und 1930er Jahre galt Krefeld als eine bedeutende Bauhaus-Stadt in Nordrhein-Westfalen.
Vor der Aussetzung der Partnerschaft gab es verschiedene Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaft:
Uljanowsk liegt südöstlich von Moskau an der Wolga, die hier zum Kuibyschewer Stausees aufgestaut ist. Zur Partnerstadt Uljanows stieß ich heute auf ein aktuelles Video vom Januar 2025. Darin wird gezeigt, wie sich Uljanowsk gerade in den letzten 15 Jahren veränderte. In den westlichen Ländern glauben ja immer noch viele, Moskau sei die Fassade Russlands, während alles andere verfallen sei.
Vielleicht auch eine Anregung für Krefeld, sich wieder mit der Partnerstadt auszutauschen. 😉
Heutzutage sind Städtepartnerschaften ein globales Netzwerk, das vielfältige Vorteile bietet. Von kleinen Gemeinden bis hin zu Metropolen nutzen viele Kommunen diese Verbindungen, um sich auf unterschiedlichen Gebieten auszutauschen und zusammenzuarbeiten.
Städtepartnerschaften ermöglichen es, Traditionen, Kunst und Lebensweisen anderer Länder kennenzulernen. Veranstaltungen wie Austauschprogramme, Festivals oder Kunstausstellungen bringen Menschen zusammen und fördern das Verständnis füreinander.
Viele Städtepartnerschaften fördern die lokale Wirtschaft. Durch Handelsbeziehungen, gemeinsame Projekte und Tourismus entstehen neue Möglichkeiten für Unternehmen und Kommunen. Besonders in Zeiten der Globalisierung sind solche Kontakte wertvoll.
Schüler- und Studentenaustauschprogramme, Forschungskooperationen und Sprachreisen sind oft Teil von Städtepartnerschaften. Sie bieten jungen Menschen die Chance, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln und wertvolle Auslandserfahrungen zu sammeln.
Viele Partnerschaften arbeiten an gemeinsamen Projekten im Bereich Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung. Beispielsweise können Ideen und Technologien ausgetauscht werden, um Umweltschutzmaßnahmen effektiver zu gestalten.
Die Idee der Städtepartnerschaft entstand … um die durch zwei Weltkriege in Europa aufgerissenen Wunden zu heilen. Und jetzt?
Städtepartnerschaften sind mehr als nur symbolische Freundschaften zwischen zwei Kommunen. Sie stehen für internationale Zusammenarbeit, kulturellen Austausch und wirtschaftliche Zusammenarbeit.
„Die Idee der Städtepartnerschaft entstand hauptsächlich nach dem Zweiten Weltkrieg als Initiative der Basis, um die durch zwei Weltkriege in Europa aufgerissenen Wunden zu heilen. Städtepartnerschaften sind ein öffentlichkeitswirksames und langfristig effektives Instrument, um Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenzuführen. Im Mittelpunkt steht der Austausch der Bürger über das Instrument Städtepartnerschaft, die konkrete Ausgestaltung dementsprechend vielfältig.“ (bpb.de, zuletzt aufgerufen am 04.01.2025)
Die niedersächsischen Hafenstadt Emden schloss 1989 eine Städtepartnerschaft mit der russischen Hafenstadt Archangelsk ab.
Die Emdener Ratsvertreter haben ihre Städtepartnerschaft zu Archangelsk allerdings ausgesetzt und informieren darüber:
„Die Städtepartnerschaft mit der russischen Stadt Archangelsk ist in offiziellen Belangen vorübergehend ausgesetzt. Dies haben die Emder Ratsvertreter*innen im März 2022 entschieden. „
Im Sinne der Aussagen der Bundeszentrale für politische Bildung war es vielleicht nicht die beste Idee, die Städtepartnerschaft auszusetzen und damit auf „ein öffentlichkeitswirksames und langfristig effektives Instrument, um Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenzuführen“ zu verzichten.
Emden hat eine reiche Stadtgeschichte … und zahlte wie viele andere deutsche Städte für den verbrecherischen Zweiten Weltkrieg. Insgesamt führten 80 Luftangriffe mit Bombenabwürfen zu 413 Opfern, darunter Emder Bürger, Zwangsarbeiter und Soldaten.
„Der schwerste Luftangriff, geflogen von der britischen RAF ereignete sich am 6. September 1944. Diesem Angriff fiel die gesamte Emder Altstadt zum Opfer.“ (emden.de, zuletzt aufgerufen am 04.01.2025)
Die offizielle Webseite zur Emdener Stadtgeschichte schließt leider mit dem Jahr 2000. Der letzte Eintrag dazu leutet:
„Im November 1995 wurde die Johannes-a-Lasco-Bibliothek feierlich eröffnet.“ (ebd.)
Zur Partnerstadt Archangelsk stieß ich von einigen Tagen auf ein aktuelles Video vom Dezember 2024. Darin wird gezeigt, wie sich Archangelsk gerade in den letzten 15 Jahren veränderte. Vielleicht auch eine Anregung für Emden, sich wieder mit der Partnerstadt auszutauschen. 😉
Ein Russe in Amerika kommentierte dieses Video unlängst sarkastisch:
„Wie Sie selbst sehen können, fährt das Regime des blutigen Tyrannen Putin fort, Russland durch den Bau moderner Städte, Autobahnen, Krankenhäuser, Schulen und Sportanlagen zu zerstören. Die Russen sterben vor Hunger in den Supermärkten, während sie versuchen zu entscheiden, welche Art von Fleisch oder Avocado sie kaufen sollen. Wie Sie also selbst sehen können, wirken die Sanktionen und Putins Regime wird jeden Moment fallen.“
Heutzutage sind Städtepartnerschaften ein globales Netzwerk, das vielfältige Vorteile bietet. Von kleinen Gemeinden bis hin zu Metropolen nutzen viele Kommunen diese Verbindungen um sich auf unterschiedlichen Gebieten auszutauschen und zusammenzuarbeiten.
Städtepartnerschaften ermöglichen es, Traditionen, Kunst und Lebensweisen anderer Länder kennenzulernen. Veranstaltungen wie Austauschprogramme, Festivals oder Kunstausstellungen bringen Menschen zusammen und fördern das Verständnis füreinander.
Viele Städtepartnerschaften fördern die lokale Wirtschaft. Durch Handelsbeziehungen, gemeinsame Projekte und Tourismus entstehen neue Möglichkeiten für Unternehmen und Kommunen. Besonders in Zeiten der Globalisierung sind solche Kontakte wertvoll.
Schüler- und Studentenaustauschprogramme, Forschungskooperationen und Sprachreisen sind oft Teil von Städtepartnerschaften. Sie bieten jungen Menschen die Chance, interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln und wertvolle Auslandserfahrungen zu sammeln.
Viele Partnerschaften arbeiten an gemeinsamen Projekten im Bereich Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung. Beispielsweise können Ideen und Technologien ausgetauscht werden, um Umweltschutzmaßnahmen effektiver zu gestalten.
Das neue Gebäudeenergiegesetz enthält für Neubau oder Sanierung Vorgaben zur Energieeffizient bis zur Dachspitze, die unbedingt beachtet werden sollten.
(djd). Wer einen Neubau plant oder ein vorhandenes Eigenheim grundlegend modernisiert, hat viele Details zu beachten und Fragen zu klären. Die persönlichen Erwartungen an das Zuhause und seine Ausstattung spielen dabei ebenso eine Rolle wie rechtliche Vorgaben. Angesichts hoher Energiepreise und der Klimaschutzziele steht besonders der Wärmeschutz im Mittelpunkt.
Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) steigen 2023 nochmals die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden – von der Heizungstechnik bis hin zum Wärmedämmstandard.
In das GEG sind verschiedene frühere Regelungen wie die Energieeinsparverordnung oder das Energieeinsparungsgesetz eingeflossen. Vor allem die Anforderungen an Neubauten haben sich damit nochmals verschärft: Der maximal zulässige Energiebedarf sinkt von bisher 75 auf 55 Prozent des Referenzgebäudes. Das hat Auswirkungen auf die Dämmung des Dachs.
Bei umfassenden Sanierungen hingegen sind die Vorgaben dafür unverändert geblieben: „Für Flachdächer gilt beim Modernisieren als Mindestvorgabe ein U-Wert von 0,20, für Steildächer von 0,24“, erklärt Ekkehard Fritz von Bauder. Der U-Wert wird auch als Wärmedurchgangskoeffizient bezeichnet, je kleiner die Zahl, desto besser und energiesparender ist die Wärmedämmung. „Bei einer Neueindeckung des Dachs oder beispielsweise einem Ausbau des Obergeschosses ist somit in jedem Fall ein zeitgemäß guter Wärmeschutz notwendig“, so Fritz weiter.
Foto: djd/Paul Bauder/www.michaelgallner.com
Neben dem „ob“ stellt sich dabei die Frage nach dem „wie“. Insbesondere bei der Modernisierung von älteren Gebäuden spielt die Dämmstoffdicke und somit das Gewicht eine bedeutende Rolle, bis hin zu statischen Berechnungen. Von Vorteil sind daher besonders leistungsstarke Materialien wie BauderECO, die eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweisen. Somit kann die Dämmschicht bei identischer Leistung deutlich schlanker und leichter als mit anderen Alternativen ausgelegt werden.
Auch Ansprüche an das nachhaltige Bauen werden erfüllt, da die effektive Dämmung vorwiegend aus Biomasse besteht und vollständig recycelbar ist. Zu den Bestandteilen zählen Ernteabfälle aus der Landwirtschaft, recycelte Stoffe wie Wertstoffreste aus der Dämmstoffproduktion und weitere natürliche Materialien wie Muschelkalk. Unter www.bauder.de finden sich mehr Informationen sowie Ansprechpartner aus dem Dachhandwerk. Die Fachleute können zu den verschiedenen Möglichkeiten beraten und die Dämmung professionell umsetzen. Unverändert profitieren Sanierer dabei von Zuschüssen, beispielsweise aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude.
(djd). Wer einen Neubau plant oder ein vorhandenes Eigenheim grundlegend modernisiert, hat viele Details zu beachten. So steigen etwa mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) 2023 nochmals die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden, von der Heizung bis hin zum Wärmedämmstandard. Vor allem die Vorgaben für Neubauten haben sich verschärft.
Aber auch Hausbesitzer, die beispielsweise ihr Dach neu eindecken oder das Obergeschoss ausbauen, haben Standards an die Energieeffizienz zu erfüllen. Von Vorteil sind dabei besonders leistungsstarke Materialien wie BauderECO, die eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweisen. Somit kann der Wärmeschutz leicht und schlank ausfallen. Der nachhaltige Dämmstoff besteht vorwiegend aus Biomasse und ist recycelbar.
Frauen als Immobilienmaklerin? Warum nicht? Immer mehr Frauen entdecken die Chancen und den Reiz eines Berufs als Immobilienmaklerin für sich.
Ganz gleich ob der berufliche Neustart als Investition in die eigene Zukunft oder als Übergang zu einer langfristigen Karriere betrachtet wird, für Frauen ist der Beruf als Immobilienmaklerin eine gewinnbringende Option in einer Branche, die langsam aber sicher mehr Frauen anzieht.
In einer Zeit, in der Immobilienmaklerinnen in Großstädten wie New York, Los Angeles, San Francisco und wiederum anderen Metropolen immer gefragter werden, ist es wichtig zu verstehen, was eine Immobilienmaklerin ausmacht – und welche Vorteile der Beruf Frauen bietet.
Es ist kein Geheimnis, dass Immobilienmakler oft mehr verdienen als andere Berufe in der Immobilienbranche. Verglichen mit der Einnahme anderer Makler, die in der Regel Umzugs- und Immobilienverkaufsprozesse koordinieren, können Immobilienmakler oft bessere Honorare verlangen – eines der vielen Dinge, die Frauen und Männer in ihren Bemühungen, einen Job zu finden, gleichermaßen ansprechen.
Das Geschäft ist jedoch komplexer als nur Maklercourtage zu erhalten. Abgesehen davon, dass jede Immobilienmaklerin ein komplexes Netzwerk von Kontakten aufbauen muss, um potenzielle Kunden zu informieren, müssen Maklerinnen auch in den rechtlichen Aspekten des Immobiliengeschäfts auskennen. Darüber hinaus müssen sie immer up to date und informiert sein, was den aktuellen Zustand und den Preis von Immobilien betrifft, um die erstaunlichsten Angebote für ihre Kunden qualifizieren zu können.
Für Frauen, die eine Karriere als Immobilienmaklerin in Betracht ziehen, gibt es viele attraktive Vorteile. Zu den wichtigsten zählt die relative Unabhängigkeit der Position und die Möglichkeit, ihren Tag selbst zu strukturieren, was es Frauen ermöglicht, eine Balance zwischen ihrer Karriere und ihrem Familienleben zu finden. Ein weiterer Vorteil ist das Potenzial, an einem Tag kurz mal große Mengen an Geld zu verdienen, was eine sehr aufregende und attraktive Option ist.
Es ist ganz klar, dass eine Immobilienmaklerin wie jeder andere Makler eine komplexe Arbeit leisten müssen. Doch das Potenzial, in weniger als einem Jahr eine sehr attraktive Einkommensquelle aufzubauen, ist tatsächlich eine einmalige Gelegenheit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Indem sie sich auf ihren Weg als erfolgreiche Immobilienmaklerin machen, haben Frauen die ideale Gelegenheit, eine neue Karriere zu beginnen und gleichzeitig ihren Lebensunterhalt zu erwerben.
Typischerweise erfordert ein Neu- oder Wiedereinstieg in den Beruf intensive Weiterbildung und Einsatz. Wenn jedoch ein intensives Lernen erforderlich ist, um im Beruf bestehen zu können – warum dann nicht in Form des eigenen Unternehmens?
Maklerinnen sind oft empathischer und einfühlsamer als Männer. Deshalb verstehen sie es meist besser als Männer, eine nicht selten angespannte Situation zwischen Beteiligten am Verkaufsprozess zu entschärfen. Auch sind sie häufig willensstärker und leistungsbereiter, um sich in diesem Beruf behaupten zu können. Das sind wesentliche Voraussetzungen für einen Erfolg. In der Praxis zeigt sich deshalb immer wieder: Maklerinnen sind oft die „besseren Makler“.
Im ImmobilienFachVerlag hat Helge Ziegler das Buch „Powerfrauen in der Immobilienbranche“ herausgegeben. Darin kommen Maklerinnen zu Wort, die ihren Beruf lieben sowie bereits seit Jahren konstant und erfolgreich ausüben.
Auf 220 Seiten berichten die „Powerfrauen“, wie sie ihren Beruf als Immobilienmaklerinnen meistern.
Hier einige Themen, über die die Autorinnen schreiben:
Das „Buch des Monats“ erhalten Sie nur bis zum 31.01.2023 zum Subskriptionspreis von 24,95 € direkt beim ImmobilienFachVerlag (auf Wunsch mit persönlicher Widmung).
Immobilien kaufen erscheint aktuell ungünstig. Hohe Preise, steigenden Zinsen und unsichere Förderungen hemmen die Nachfrage.
(djd). Hohe Baupreise und Materialkosten, aktuell steigende Bauzinsen an den Kapitalmärkten und große Unsicherheiten bei den Förderbedingungen: Derzeit sehen Verbraucherinnen und Verbraucher die Voraussetzungen für den Bau eines Eigenheims oder den Immobilienerwerb als denkbar schlecht an. Das zeigt der Stand des Bauherren-Barometers im Herbst 2022, mit dem der Verbraucherschutzverein Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) halbjährlich die Stimmung unter Immobilieninteressenten erhebt. Mit 25 von möglichen 100 Punkten hat es derzeit ein Allzeit-Tief erreicht. Laut BSB-Geschäftsführer Florian Becker wurde das politische Vorhaben, Bau und Erwerb von Wohneigentum anzukurbeln, in diesem Jahr klar verfehlt.
Foto: djd/Bauherrenschutzbund
Foto: djd/Bauherren-Schutzbund
Zugleich hat der Traum vom Eigenheim nicht an Attraktivität verloren: Drei von vier jungen Erwachsenen in der Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren wollen gern eine eigenen Immobilie kaufen. Mit zunehmendem Alter sinkt dieser Wunsch: Bei den 30- bis 39-Jährigen auf knapp 50 Prozent, das sind 10 Prozent weniger als noch im Februar 2022. Zwischen 40 und 49 Jahren sind nur noch 38 Prozent an Wohneigentum interessiert – ein Minus von 15 Prozent gegenüber dem Februar.
Das größte Hindernis stellen die hohen Kosten für die Finanzierung dar. Die Gruppe derer, welche die Bedingungen für eine Finanzierung als gut einschätzen, ist gegenüber der letzten Erhebung auf nahezu ein Drittel gesunken.
Wer seine Hauswünsche aktuell verwirklichen will, der muss sehr genau hinsehen. „Es lohnt sich sowohl bei den Bauangeboten als auch bei den Finanzierungen, verschiedene Angebote kritisch zu vergleichen“, sagt Erik Stange, Pressesprecher des BSB.
Auch die Vertragsbedingungen, die Bau- und Leistungsbeschreibung und die Zahlungspläne müssen genau unter die Lupe genommen werden, am besten gemeinsam mit einem unabhängigen Bausachverständigen.
Bundesweite Berateradressen und viele nützliche Infos für alle Bauwilligen und jene, die Immobilien kaufen wollen, gibt es beispielsweise unter www.bsb-ev.de. „Hinter unvollständigen Angaben zu der Bauleistung können sich Kostenfallen verbergen“, warnt Stange. Als Beispiel nennt er „bauseitig zu erbringende“ Erschließungskosten für ein Grundstück oder nicht genau beschriebene Ausstattungen bei der Haustechnik oder dem Innenausbau.
(djd). Hohe Bau- und Materialpreise, steigende Zinsen und Unsicherheiten bei den Förderbedingungen: Aktuell sehen Verbraucherinnen und Verbraucher die Voraussetzungen für den Bau eines Eigenheims oder den Immobilienerwerb als denkbar schlecht an. Das zeigt der Stand des Bauherren-Barometers im Herbst 2022, mit dem der Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) halbjährlich die Stimmung unter Immobilieninteressenten erhebt.
Wer seine Hausträume dennoch weiterverfolgen will, sollte bei den Bau- und Finanzierungsangeboten sehr genau hinsehen und Vergleiche einholen, rät BSB-Pressesprecher Erik Stange. Unterstützung dabei bieten unabhängige Bauherrenberater. Bundesweite Berateradressen und viele nützliche Infos für Bau- und Immobilienkaufwillige gibt es beispielsweise unter www.bsb-ev.de.
Eine Photovoltaikanlage fürs Eigenheim bedeutet nachhaltige Energie vom eigenen Dach gewinnen. Doch wie rechnet sich die Installation?
(djd). Sonnige Aussichten für die umweltfreundliche Energiegewinnung: Eine dezentrale, regenerative Energieerzeugung mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Eigenheims erfüllt den Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Hauseigentümer werden vom Stromkonsumenten zum -produzenten und machen sich damit auch unabhängiger von zukünftigen Preisentwicklungen. Gleichzeitig leisten sie einen aktiven Beitrag für mehr Klimaschutz.
Das Sonnenstrompotenzial ist hoch: Würde jedes innerhalb der nächsten 15 Jahre neu errichtete Einfamilien-, Doppel- und Reihenhaus mit einer PV-Dachanlage ausgestattet, könnten damit in diesem Zeitraum insgesamt 78 Terawattstunden (TWh) grüner Strom erzeugt werden. Allein 2036 würden diese Anlagen zusammengenommen mit 10,38 TWh genug Strom erzeugen, um rechnerisch den Jahresbedarf von mehr als 4,1 Millionen durchschnittlichen Privathaushalten zu decken.
Zu diesen Ergebnissen kommt eine Analyse von E.ON Datenexperten und dem Thinktank Energy Brainpool. „Innerhalb der nächsten 15 Jahre könnten Solaranlagen auf neu gebauten Häusern insgesamt 44 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen. Hinzu kommt, dass es auch auf vielen Bestandsbauten sowie im gewerblichen Bereich noch zahlreiche geeignete, aber bisher ungenutzte Flächen gibt“, erklärt Filip Thon, CEO von E.ON Energie Deutschland.
Die Stromerzeugung auf dem Dach ist aber nicht nur klimafreundlich, sondern auch besonders unkompliziert: Die Technik ist ausgereift und die Anlagen sind langlebig. Im besten Fall wird die PV-Anlage auch genutzt, um mit der erzeugten Energie das Elektroauto oder den Plug-in-Hybrid zu Hause aufzuladen. Stromspeicher im Eigenheim dienen dazu, überschüssigen Strom später zu verwenden, wenn die Sonne nicht scheint, denn: Je höher der Eigenverbrauch ist, desto schneller rentiert sich die Anlage.
Unter www.eon.de etwa gibt es ausführliche Informationen dazu sowie die Möglichkeit, nach der Beantwortung weniger Fragen eine erste Analyse zum Solarpotenzial des eigenen Zuhauses zu erhalten. Das beinhaltet Berechnungen zum erwartbaren jährlichen Solarertrag, der damit verbundenen Ersparnis sowie dem Zeitraum, bis sich die Investition amortisiert.
(djd). Die Sonne liefert mit Photovoltaikanlagen (PV) auf dem Dach von Eigenheimen oder Firmengebäuden klimafreundliche Energie. Die Potenziale sind groß: Würde jedes innerhalb der nächsten 15 Jahre neu errichtete Einfamilien-, Doppel- und Reihenhaus mit einer PV-Dachanlage ausgestattet, könnten damit in diesem Zeitraum insgesamt 78 Terawattstunden (TWh) grüner Strom erzeugt werden.
Stromspeicher im Eigenheim dienen dazu, überschüssige Energie später zu verwenden, wenn die Sonne nicht scheint, denn: Je höher der Eigenverbrauch ist, desto schneller rentiert sich die Anlage. Unter www.eon.de etwa gibt es hierzu ausführliche Informationen sowie die Möglichkeit, nach der Beantwortung weniger Fragen eine erste Analyse zum Solarpotenzial des eigenen Zuhauses zu erhalten.
Siehe auch:
Grüne Hotspots: Standortfaktoren bei erneuerbaren Energien
Die Zwangsversteigerung eines Grundstücks kann steuerlich ein privates Veräußerungsgeschäft sein. Der Gewinn ist gegebenenfalls zu versteuern.
Steuerlich beurteilte das Finanzgericht Düsseldorf in einem Klagefall die Eigentumsübergang eines Grundstücks durch Zwangsversteigerung als ein privates Veräußerungsgeschäft im Sinne des § 23 (1) Einkommensteuergesetz (EStG).
Im dem Klagefall ging es um zwei Grundstücke des Klägers. Beide Grundstücke hatte er im Jahr 2009 selbst im Wege der Zwangsversteigerung erworben. Im Jahr 2019 wurden die Grundstücke erneut zwangsversteigert.
Das Finanzamt bewertete die Zwangsversteigerungen als private Veräußerungsgeschäfte und versteuerte den Gewinn als „sonstige Einkünfte“ (§ 22 Nr. 2 EStG).
Demgegenüber sah der Kläger im Eigentumsverlust aufgrund einer Zwangsversteigerung eine „Enteignung“. Die die Zwangsversteigerung beruhe nicht auf einem willentlichen Entschluss des Eigentümers.
Das Finanzgericht beurteilte wie zuvor das Finanzamt die Zwangsversteigerung als willentliche Entscheidung des Eigentümers. Denn er könne ja die Versteigerung verhindern, indem er die Schuld tilgt. Das wäre demgegenüber bei einer Enteignung nicht möglich. Ob der Schuldner tatsächlich die finanzielle Schuld tilgen könne, sei unbeachtlich.
Zum Marktführer für Zwangsversteigerungen
Private Veräußerungsgeschäfte von Grundstücken bleiben gem. § 23 (1) Nr. 1 Satz 3 EStG steuerfrei unter folgender Bedingung:
„Ausgenommen sind Wirtschaftsgüter, die im Zeitraum zwischen Anschaffung oder Fertigstellung und Veräußerung ausschließlich zu eigenen Wohnzwecken oder im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangenen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurden“.
Deshalb ist es für die Steuerfreiheit auch wichtig, dass die 10-Jahresfrist eingehalten wird. Gerade bei Grundstücken ist das immer wieder eine Quelle für Fehlkalkulationen, geht es doch um den steuerlich entscheidenden Zeitpunkt.
Im konkreten Fall verwies der Kläger bei der Fristberechnung auf das Datum des Zuschlagbeschlusses, das nach dem Zeitpunkt der Abgabe des Meistgebots lag. Unter dieser Bedingungen sei die Zehnjahresfrist abgelaufen sei.
Im Gegensatz dazu legte das Gericht für diese Fristberechnung das obligatorische Rechtsgeschäft zugrunde. Bei einer Zwangsversteigerung sei der Tag der Abgabe des jeweiligen Meistgebots entscheidend. Der Zuschlag, mit dem der Eigentumsübergang vollzogen wird, sei der „dingliche“ Akt der Eigentumsübertragung, der für die Fristberechnung unerheblich sei.
Quelle: FG Düsseldorf, Urteil vom 28.04.2021 Az. 2 K 2220/20 E
Bankenbetrug beim Immobilienkauf kommt immer wieder vor. 2020News publiziert am 16.02.2021 den unveröffentlichten Text einer Druckfahne des Spiegels aus dem Jahr 1999.
2020News publizierte am 16.02.2021 den unveröffentlichten Text einer Druckfahne des SPIEGEL aus dem Jahr 1999.
In dem unveröffentlichten Text wollte der SPIEGEL – damals noch unter Stefan Aust ein Muster an kritischem Journalismus – über kriminelle Machenschaften von Banken im Immobilienbereich berichten. Besonders die Hypo-Vereinsbank arbeitete eng mit Drückerkolonnen zusammen, um gutgläubigen Immobilienkäufern angeblich „bankgeprüfte“ Wohnungen zu verkaufen.
Doch diese waren lediglich einen Bruchteil des gezahlten Kaufpreises wert. Der Kaufpreis enthilet – für den Käufer unerkennbar – zwischen 22 bis 45 Prozent Vermittlungsprovisionen. Zudem stellte die Bank fiktive Wertermittlungskosten in Rechnung.
„Aufgabe der Drücker war, diese Kundschaft mit geschönten Berechnungen und falschen Versprechungen zum Kauf einer vermieteten Eigentumswohnung zu überreden: Steuerersparnisse und Mieteinnahnmen seien so hoch, dass die Erwerber damit mühelos Zins und Tilgung zahlen könnten; und nach ein paar Jahren könne die Wohnung mit Gewinn verkauft werden.
Mit solchen Argumenten haben über 100 Vertriebsgesellschaften der Hypo Kreditnehmer zugeführt. Auch im Interesse der Bankmanager strichen die Vermittler zwischen Käufern und Verkäufern gewaltige Provisionen ein, die den Kaufpreis – und damit die Kreditsumme nach oben trieben. Auf den Abgabepreis der Bauträger packten sie Provisionen von zumeist 22 bis 30 Prozent, zuweilen auch 45 Prozent und mehr.
Immobilienmakler nehmen maximal sechs Prozent. Weil eine Wohnung schwer verkäuflich ist, wenn der Vermittler 30 Prozent Provision fordert, war der Aufschlag als Innenprovision im Kaufpreis versteckt – mit Wissen der Bank, die den Erwerbern solche Provisionen finanzierte.“ (zitiert nach: 2020news.de, 16.02.2021)
Als dann die Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 hereinbrach, geriet die Hypo-Vereinsbank-Tochter Hypo Realestate mit den faulen Krediten selbst in die Krise. Nur Dank ihrer Verstaatlichung 2009 und Hilfsgeldern aus dem Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin) wurde die Bank mit mit Steuermitteln und Staatsgarantien in Höhe von 143 Milliarden Euro gerettet.
Während so eine „systemrelevante“ Bank und vor allem deren Gesellschafter gerettet wurden, verloren geprellte Immobilienanleger und Steuerzahler viel Geld. Zu den Anwälten, die damals den Bankenbetrug mit aufdeckten und geprellten Anlegern halfen, gehörte übrigens auch Reiner Füllmich, der heutzutage zu den entschiedensten Anwälten im Corona-Ausschuss gehört.
Der SPIEGEL von damals unter der Chefredaktion von Stefan Aust zeichnete sich durch gründlich recherchierte Beiträge aus. Das ganze Gegenteil zum SPIEGEL von heute.
Über seine Arbeit schreibt Aust in seiner Autobiografie „Zeitreise“
„Es wurde mir von Tag zu Tag deutlicher bewusst, welches Privileg es war, als ’so eine Art Journalist‘, wie ich immer gern gesagt hatte, am Straßenrand der Geschichte zu stehen.“
Das Zinsniveau bleibt niedrig. Der Sparerfrust geht weiter. Eine Alternative bleibt der boomende Immobilienmarkt.
Foto: djd/Swiss Merchant/Getty
(djd). Für Häuslebauer und andere Kreditnehmer war es eine gute Nachricht, für Sparer eine schlechte. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird den Leitzins für die Eurozone bis mindestens Mitte 2020 auf dem derzeitigen Niveau von 0 Prozent belassen. Der Zins, zu dem Banken Geld bei der EZB parken können, liegt sogar bei minus 0,4 Prozent. Auch Sparer mit großen Geldvermögen müssen teilweise bereits Strafzinsen bei den Banken zahlen.
Für das Sparbuch, für Tagesgeld und Festgeld gibt es bis auf Weiteres praktisch keine Zinsen. Bei einer Inflationsrate von 1,6 Prozent (Statistisches Bundesamt, Juni 2019) werden die Sparguthaben allmählich „aufgefressen“. Da sich die Weltkonjunktur deutlich abzukühlen scheint, ist auch die Entwicklung an den Aktienmärkten ungewiss geworden.
Was weiterhin boomt, ist der Immobilienmarkt. Häuser und Wohnungen werden gesucht. Genauso übersteigt die Nachfrage nach Büroimmobilien in guten Lagen bei Weitem das verfügbare Angebot. Dabei werden nicht nur die Millionenmetropolen und Ballungsräume überrannt. Auch in kleineren Großstädten und mittleren Städten sind die durchschnittlichen Preise für Büros deutlich gestiegen.
Das Problem an der Sache: Vom Immobilienboom konnten bislang vor allem Großinvestoren und vermögende Privatanleger profitieren. Für Sparer waren entsprechende Investitionen utopisch.
Nicht so bei der Diok Real Estate AG: Diese bietet auch privaten Kleinanlegern an, an den Gewerbeimmobilien des Unternehmens und deren Mieteinnahmen partizipieren zu können. Möglich wird dies über den Kauf der Diok Obligation (WKN: A2NBY2). Die Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und eine jährliche Verzinsung von sechs Prozent. Das Geld ist täglich verfügbar. Zu beziehen ist sie bei der jeweiligen Hausbank und direkt über die Börsenplätze in Frankfurt, Stuttgart und München.
Immobilien Investment digital – mit anderen Worten: online Immobilien kaufen – wie geht das überhaupt? Welche Chancen gibt es dafür?
Bei Exporo können Sie online, direkt und transparent in Immobilienprojekte oder Bestandsimmobilien investieren. Exporo entstand aus der Vision heraus, Immobilien zu dezentralisieren und zu demokratisieren. Viele Anleger können schon mit kleinen Beträgen an der Finanzierung eines Immobilienprojekts und so an dem vorher oft nur Großinvestoren vorbehaltenen renditestarken Immobilienmarkt teilhaben.
Exporo bietet außerdem die Möglichkeit, an in aufgekaufte, vollvermietete Bestandsimmobilien zu investieren und dabei von Mietüberschüssen und der Wertsteigerung der Objekte zu profitieren.
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Produkt Exporo Finanzierung liegt bei 500 € und bei Exporo Bestand bei 1.000 €.
So können Anleger einer alten Weisheit gemäß Ihr Kapital über mehrere Projekte oder Objekte streuen und so auch das Risiko streuen. Die Rückzahlungsquote liegt seit der Gründung im Jahr 2014 nach wie vor bei 100%.
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