Preise für Wohnimmobilien steigen um 3 %

Erstmals seit zehn Jahren steigen die Preise für Wohnimmobilien deutlich – allein 2011 um mindestens drei Prozent. Noch immer niedrige Zinsen, die verstärkte Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften, wachsende Angst vor Inflation und Währungsreform sind wichtige Gründe für Immobilienkäufer, jetzt dem Preisanstieg zuvorzukommen.

Die WELT berichtet in ihrer Onlineausgabe vom 21.06.2011 über die jüngste LBS-Wohnimmobilien-Analyse.

Die Preise für Wohnungen und Häuser aus zweiter Hand steigen bis zum Jahresende voraussichtlich um drei Prozent. Der Grund: Solche Immobilien sind in vielen Orten schon heute Mangelware. Niedrige Zinsen und die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt fördern das Kaufinteresse.

Erstmals seit zehn Jahren rechnen die Landesbausparkassen mit einer steigenden Nachfrage in allen Marktsegmenten. Häuser, Eigentumswohnungen und Baugrundstücke
insbesondere in Metropolen erzielen Spitzenpreise. Die Immobilienpreise liegen im Norden oder Osten Deutschlands niedriger als in den Süden und Westen. So werden für ein Einfamilienhaus in München rund 710.000 Euro verlangt, in Wiesbaden sogar 750.000
Euro. Ein vergleichbares Haus in Leipzig kostet im Durchschnitt 150.000 Euro, in mittelgroßen Städten wie Bitterfeld lediglich 65.000 Euro.

Zwar werden wieder mehr neue Häuser und Eigentumswohnungen gebaut, doch rechnen die Bausparkassen nicht damit, dass die Nachfrage besser befriedigt wird. Auch Bauland
wird mangels Angebot knapp bleiben.

Thomas Schulze
 

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